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Allgemeines

Crazy Times

Nun, es ist ja jetzt doch schon eine Zeitlang her, dass ich hier den letzten Post gesetzt habe. Genug Zeit, dass natürlich jede Menge passieren kann. Positives wie auch negatives. Sachen, die mich eben auf die eine oder andere Art beschäftigt haben. Aber wo soll ich beginnen?

Das neue Semester hat wieder begonnen und konnte mit teilweise positiven Neuigkeiten aufwarten, teilweise aber auch einigen Enttäuschungen. Zwei Prüfungen bis jetzt, die recht gut verlaufen sind, eine, bei der ich immer noch bangen darf. Und das vermutlich auch irgendwo zu Recht. Ich bin gerade in einem Labor, was zwar Zeit kostet, aber nicht wirklich Nerven - was mal eine schöne, neue Kombination ist. Allerdings könnte ich die nächsten Wochen eh mal wieder durchlernen. Ich sage mir, dass ich ab nächstes Monat wieder ein wenig mehr Freizeit habe, aber irgendwie bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich mir da nicht wirklich was einrede. Vielleicht bin ich wirklich ein wenig zu pflichtbewusst... Vielleicht sollte ich wirklich einfach mal spontan sein und irgendwas machen, dass ich mir schon seit langer Zeit vorstelle. Vielleicht sollte ich Puus Rat annehmen und es meinen Freunden nachmachen, die einfach von heute auf morgen auf Urlaub fahren und sich die Welt ansehen. Vielleicht sollte ich eine grundliegende Änderung in meinem Leben durchführen, solange ich noch die Zeit dafür habe und solange ich noch die Möglichkeiten dazu habe. Vielleicht sollte ich wirklich einen großen Teil meines Lebens nicht auf morgen verschieben. Aber irgendwie ist mir trotzdem nicht ganz wohl bei dem Gedanken. Ich habe das Gefühl, duzende anderer Leute dadurch enttäuschen zu müssen und ich habe vielleicht auch ein wenig Angst davor, meinem Leben einen neuen Spin zu verpassen. Hm, vielleicht bin ich in der Hinsicht einfach ein wenig verkorkst... Vielleicht sogar ein wenig mehr als das.

Jede Menge "Vielleicht" in dem vorigen Absatz, wenn ich ihn mir so ansehe...

Nun ja, ich sollte wohl eher mal zu anderen Themen kommen, bevor sich meine Gedanken wieder im Kreis zu drehen beginnen. Also möchte ich an dieser Stelle noch einmal Puu danken - nicht nur für diesen großen Gefallen Gestern, sondern auch für das Gespräch später. ^^ Irgendwie hätte ich das jetzt wirklich nicht so lange aufschieben sollen, denn ich hätte mir - um mich an dieser Stelle noch einmal zu Wiederholen - wirklich einen besseren Zeitpunkt und einen besseren "Grund" gewünscht, um mal live mit dir zu quatschen. But however... Danke nochmals, Puu... Und ich suche übrigens schon nach der passenden Pizzeria, ja? ^^°°

In Zusammenhang mit gestern gäbe es vermutlich auch etwas mehr oder minder unterhaltsamen (naja, je nach Auffassung eben) zu erzählen, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das wirklich so in der "Öffentlichkeit" breittreten will. De Facto wäre es eine weitere, lange Geschichte aus dem Kapitel "Warum das Universum Kay so gerne ärgert." und ich weiß auch gar nicht, wie interessant es für Aussenstehende ist. Naja, mal sehen eben. Vielleicht gibt es ja beim nächsten Eintrag diesbezüglich was. Im Moment schließe ich diesen mal lieber ab und wende mich wieder dringerenden Themen zu.

"Dude, um was gehts morgen eigentlich im Labor?"

^^

6.3.07 22:57


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Back home (?)

Seit gestern ist es offiziell: Ich habe Semesterferien. Oder zumindest so etwas in der Art. Für ein paar Tage habe ich tatsächlich die Möglichkeit, mal etwas auszuspannen, zu relaxen, all die Dinge anzugehen, die ich schon so lange aufgeschoben habe, ohne dabei wirklich an die Uni denken zu müssen. Wobei... bei dem letzten Teil des Satzes bin ich mir selbst nicht ganz so sicher. De facto *müsste* ich natürlich an die Uni denken, da Ende nächsten Monats eine Mega-Prüfung ansteht, ich ab März das nächste Labor habe, am 23. Feber eine Prüfung, mich langsam um ein Projektlabor scheren müsste, und noch ein paar duzend anderer Dinge, die mehr oder minder bald erledigt werden müssten. Aber mal ehrlich... Ich kenne mich langsam gut genug, dass ich doch genau weiß, wie das ausgehen wird: Anstatt jetzt gleich mit etwas anzufangen, schiebe ich es wieder ewig auf und bringe mich damit noch mehr in einen Stress... Hmm... Vielleicht, weil ich den mittlerweile brauche. Wer weiß?

Aber mal abgesehen von all dieses Gedanken über die Uni und den weiteren Verlauf meines Studiums beschäftigen mich auch sonst einige Dinge, die in meinem Leben so passiert sind. Vor allem, nachdem ich jetzt doch für fast eine ganze Woche am Stück zuhause bin. Ja, klar, seit meinem letzten längeren Besuch zuhause ist jetzt auch nicht sooo eine Ewigkeit vergangen, immerhin liegen die Weihnachtsferien ja gar nich mal so lange zurück, aber dennoch erscheint es mir wie eine halbe Ewigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass ich in den Weihnachtsferien sehr beschäftigt war und eigentlich dauernd auf Achse (auch wenn ich die ganze Zeit hinweg halb bis komplett krank war) aber irgendwie realisiere ich erst jetzt, was für ein seltsames Gefühl es doch ist, hier zuhause wieder längere Zeit zu bleiben.

Es ist nicht so, dass sich hier sehr viel verändert hätte, aber dennoch sind es mehr oder minder Kleinigkeiten, die ich eher zufällig bemerke. Gewisse Bücher, die nicht mehr auf ihren gewohnten Plätzen stehen. Küchenkästen, die plötzlich anders eingeräumt sind. Mein altes Zimmer, dessen Einrichtung mich irgendwie an eine vergangene Zeit erinnert, anstelle der Gegenwart. Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, welches aber doch an mir nagt. Denn irgendwie bekomme ich langsam die Vorstellung, dass ich hier nicht mehr so *wirklich* zuhause bin. Tja... Eins zu Null für mein Leben auf der Uni und in der Uni Stadt Graz, nehme ich einmal an...

Auch beschäftigen mich ein paar andere Sachen, die irgendwie mehr oder minder plötzlich aufgetaucht sind. Meine älteste und beste Freundin zieht für ein Semester nach Paris, was sie uns *mal eben so* spontan mitteilt. Ich selbst habe langsam eine Entscheidung getroffen, wie meine weiteren großen Etappen auf der Uni auszusehen haben. Einer meiner ältesten und besten Freunde ist auf der Suche nach Rat und Hilfe zu mir gekommen und so wie es aussieht kann ich ihn weder das eine noch das andere zur Verfügung stellen. Ein Mädchen hat es an einen einzigen Abend vor einiger Zeit geschafft, mich ziemlich runterzuziehen und eine sehr gute Freundin von mir konnte mich wieder aufheitern. Ich mache mir fast täglich Gedanken über mein Leben, die Beziehungen der Vergangenheit, die verpatzten Chancen und die übersehenen Optionen. Gleichzeitig platze ich aber auch vor Elan, da ich das erste Mal seit vielen Jahren wieder das Gefühl habe, dass sich in meiner eigenen Entwicklung etwas getan hat und dass ich den Zielen, die ich mir vor einiger Zeit gesetzt habe, einen deutlichen Schritt näher gekommen bin. Es ist seltsam, befremdend, ungezähmt, wild, besinnlich und euphorisch zugleich. Mein Leben, das mich einfach nicht zur Ruhe kommen lässt - und dass auch aus gutem Grund.

Wie sagte schon ein gewisser Herbert G. in einem seiner Lieder? "Stillstand ist der Tod, geht's voran, bleibt alles anders."

"Der erste Stein fällt in der Mauer. Der Durchbruch ist nah."

12.2.07 00:26


Dancin' on knives edge

*Staub vom Blog pustet*

Tja, ist jetzt wohl eine Zeitlang her, seitdem ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Vermutlich wohl, weil die letzte Zeit irgendwie etwas... kompliziert war. Viele Verpflichtungen, die am Ende des letzten Jahres noch in Haus gestanden sind, einige tiefere Einblicke in meine Seele innerhalb der vergangenen Wochen, die ich mir lieber noch einige Zeit aufgeschoben hätte und schlussendlich einige andere Dinge, die etwas schief gelaufen sind, nennen sich wohl die unrühmlichen Höhepunkte des vergangenen Monats. Viele Dinge sind passiert, die mich auf die eine oder andere Weise belastet haben. Seelisch, körperlich, einerlei. Im Endeffekt hat sich das Ganze schließlich in einem ganz schönen Stimmungstief entladen, welches mich das vergangene Wochenende ziemlich erwischt hat, und welches sich erst heute langsam etwas abschütteln lässt.

Alles in allem könnte man meine Gedanken der vergangenen Tag mit folgendem Bild beschreiben: Einem Tank auf Messers Schneide. Die Schneide ist wohl genau das Leben, dass ich führen will. Das Optimum, die innere Balance zwischen all den verschiedenen Interessen und Seiten an meiner Persönlichkeit, die ich besitze ist wohl diese Schneide. Ein schmaler Grat, von dem ich jedes Mal abrutsche, wenn ich das Gefühl bekommen habe, endlich meinen Rhythmus auf ihn gefunden zu haben. Und entweder auf die eine oder andere Seite der Schneide falle. Entweder in die optimistische, verharmlosende Gleichgültigkeit meiner Persona oder - in selterneren Fällen - auf die nüchterne, triste Traurigkeit der Realität. Ein Stimmungstief, dass mich viele Fragen überdenken lässt, die ich normalerweise geschickt vermeide. Fragen, deren Antwort ich tief in meinem Innersten vermutlich kenne, ich sie aber lieber verleugne und stattdessen meine gesamte Konzentration auf andere Dinge in meinem Leben richte. Uni. Party. Karriere. Spaß. Freunde. Kollegen. Der ewigwährende Dualismus meiner eigenen Existenz. Die Lüge meines Charakters, der ich selbst schon einmal zu oft aufgesessen bin.

Kurz gesagt: Jede Menge Gedanken, die mir normalerweise nicht durch den Kopf schwirren.

Normalerweise bin ich nicht so. Weder so negativ, noch so theadralisch. Diese Einsicht kommt aber meist erst dann, wenn ich aus diesem tiefen Loch, in das ich mich selbst gestürzt habe, wieder herausgefunden habe. Was jetzt langsam wieder der Fall ist. Im Nachhinein bleibt dann wohl nur noch der bittere Nachgeschmack eines halbverdauten Wochenendes und eines intensiver werdenden Traumes, der sich in meiner Vorstellung langsam immer mehr konkretisiert.

Der Traum eines Cottages, irgendwo tief in den Upper Highlands von Schottland. Vielleicht Nähe Iverness. Etwas mehr nördwestlich eventuell. Zwanzig Meilen bis zur nächsten Ortschaft. Im Landhaus selbst nur das Notwendigste. Fernseher? Muss nicht ein. Internet? Nein, wäre vermutlich besser ohne. Ein Computer? Eventuell, wenn Word installiert ist könnte ich ja eventuell die Inspiration haben, etwas in meinen Geschichten weiterzuschreiben. Ein See wäre schön. Vielleicht nicht unbedingt direkt neben dem Haus, auch wenn das durchaus OK wäre. Wäre ja auch nicht das Erste Mal und vielleicht könnte ich meine Angel mal wieder auspacken. Ein offener Kamin wäre fast schon ein Muss. Und sonst? Ein Mietauto zur freien Verfügung, aber von diesem Mal abgesehen: Ruhe. Ruhe, Einsamkeit, Entspannung. Für wie lange? Ein Monat? Sechs? Zwölf? Schwer zu sagen. "Solange es eben dauert." Um das Gleichgewicht wiederzufinden und vielleicht das erste Mal in meinem Leben ins Reine mit mir selbst zu kommen. Irgendwie... habe ich das schon lange aufgeschoben. Irgendwie...

Hmm, ich denke, ich schweife langsam in die Belanglosigkeit ab. Vielleicht ein Zeichen, aufzuhören. Zumindest für heute.

22.1.07 21:41


Die stillste Zeit im Jahr?

Laut meiner Uhr ist es im Moment 20 Minuten nach eins. Ergo ist heute der 26. Dezember und damit auch der letzte Weihnachtsfeiertag angebrochen. Anders ausgedrückt: Weihnachten ist bald überstanden ^^

Nein, das soll jetzt wirklich in keinster Art und Weise negativ klingen. De Facto habe ich mich im Vorhinein schon sehr auf das heurige Fest gefreut und wurde auch in keinster Weise enttäuscht. Weihnachten 2006 war in jeder erdenklicher Weise genau das Weihnachten, dass ich erhofft und erwartet hatte. Ein Wiedersehen mit vielen alten Freunden und Bekannten, ein Fest der Familie und ja, tatsächlich habe ich es seit letzten Mittwoch auch irgendwie geschafft, nichts für die Uni zu machen. Hätte ich es auch noch geschafft, nicht zu sehr an meine Verpflichtungen zu denken, wäre es wahrscheinlich perfekt gewesen. So war es "nur" sehr, sehr schön.

Wie dem auch sei, in den letzten Tagen hatte ich mal wieder verstärkt mehr Zeit, mir selbst ein paar Gedanken zu machen. Keine spezifischen Gedanken über ein Gewisses Thema, eher so ein freies Assoziieren über Gott und die Welt. Über das, was ein mal war, gerade ist und vielleicht sogar ein wenig über das, was einmal sein wird. Vor allem letzterer Punkt ist für mich persönlich etwas... seltsames. Ich war nie ein Mensch, der sich besonders viel Gedanken oder Sorgen über die Zukunft gemacht hat. Ob nun damals in der Schule oder in den vergangenen Jahren meines Studiums - die Zukunft war für mich stets etwas, dass irgendwann einmal aktuell sein würde. Nur eben nicht gerade jetzt. Und auch wenn ich mich wirklich nicht über diese Einstellung beklagen darf - denn immerhin hat es ja auch seine Vorzüge im Hier und Jetzt zu leben - so fange ich mich langsam an zu fragen, ob sich diese nicht langsam und schleichend ändert. Es dauert nicht mehr lange, bis ich tstsächlich einmal mit meinem Studium fertig werde. Und dann? Ich meine, ich weiß mit ziemlicher Sicherheit, dass ich weiter meinen Doktor machen will, aber auf welchen Institut? Und in welche Richtung? Wird es die Forschung sein, dieser dumme Gedanke daran, etwas erschaffen zu können Kraft meiner Kreativität oder dieser auswuchs meiner kindlichen Vorstellung, eines Tages etwas ganz Großes zu finden? Oder wird mich doch einmal die nüchterne Realität einhaolen und ich lenke den Weg des Wirtschaft und somit des Geldes ein. Keine Entscheidung, die ich gerne treffen würde, doch so wie es aussieht nimmt mir sie niemand ab. ^^°

Und sonst? Wie schon gesagt habe ich mal wieder etwas Zeit für meine alten Freunde gefunden und konnte sie alle nach langer Zeit wieder sehen. Ein sehr schöner Abend liegt hinter mir aber mit ihm auch diverse Fragen, die mich irgendwo seitdem beschäftigen. Eine von ihnen betrifft einen meiner besten und ältesten Freunde. Er hatte nie gerade die einfachste Kindheit oder Vergangenheit. Nicht gerade, dass er in irgendwelchen schlechten Kreisen drinnen war, es war nur, dass er immer vieles hatte, dass er nah an sich heranließ und sich dadurch in seinem Vorankommen behindern ließ. Zusammen mit seinem hausgegebenen Hang zur Theadralik und zum Aufgeben war das nicht gerade die beste Kombination. Sein Leben in den letzten 8-9 Jahren sah in etwa folgendermaßen aus: Von einer Schule in die andere gewechselt, ohne Abschluss abgebrochen, sich eine Zeit lang treiben lassen, ein Gelegenheitsjob um den nächsten, schließlich eine lange Schulung vom Arbeitsamt bekommen, doch nun das Problem, dass er so gut wie nicht vermittelt werden kann. Zu früh die Schule verlassen um angenommen zu werden, zu wenig (legal) gearbeitet, um Anrecht auf Arbeitslose zu haben, und zu sehr in seinem Selbstmittleid versunken, um sich selbst um Optionen zu bemühen. Kurzum: Er ist einer dieser Menschen, denen man am Liebsten gleichzeitig gut zureden und eine aufs Maul geben würde. Niemand anders als er Selbst ist schuld an seiner Momentanen Lage, aber jedes Mal, wenn ich in der Vergangenheit das Thema darauf gelenkt habe, sind wir entweder zum Streiten gekommen oder er hat seeehr schnell abgelenkt. Wirklich nicht einfach, das Ganze.

Außerdem hat mich eine gute Freundin wegen meines Lebensstils in den vergangenen Monaten ein wenig zusammengeschimpft. "Ich sollte endlich mit dieser selbstzerstörerischen ewig-nichts-schlafen-und-wie-ein-robotter-arbeiten-Nummer aufhören und ein wenig mehr an mich denken." Ich finde sie hat nicht unrecht, ganz im Gegenteil sogar. Aber ich fürchte, dies ist leichter gesagt als tatsächlich getan. In dem letzten Jahr... vielleicht sogar den letzten eineinhalb Jahren... habe ich einen wirklich guten Lauf. Mir gelingen viele Dinge die ich anfasse und ich habe begonnen effizienter und auch länger zu arbeiten wie zuvor. Ich will diesen Lauf nicht gerade gerne aufs Spiel setzen, vor allem, wenn ich daran denke, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich alle wirklich schlimmen Brocken meines Studiums hinter mir habe...

Viel was anderes gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen. Ich freue mich auf die nächsten Tage, auf Silvester und auf andere Dinge in der näheren Zukunft. Ich hoffe, das ein gewisses Paket bald wo eintrifft und erwarte ein anderes fast schon sehnsüchtig. I will run on for a long time.

Run on for a long time.

26.12.06 00:50


Wünsch dir was!

Es kommt die Zeit, ooohooo, in der das Wünschen wieder hilft.

Es kommt die Zeit, ooohooo, in der das Wünschen wieder hilft.

Wooo-hooo-ooo

In der das Wünschen wieder hilft!

Albern? Vielleicht. Aber so langsam komme selbst ich wieder so richtig in Weihnachtsstimmung. Und ich meine nicht gerade eine solche Weihnachtsstimmung, die geprägt durch kapitalistische Wertvorstellungen oder geradezu kitschige Versöhnungsphilosophie ist. Vielmehr, die wirklich schöne Stimmung, in der ein unverbesserlicher Optimist, wie ich selbst es nun mal bin, verfällt, wenn sich die Feiertage nähern.

Endlich mal wieder Zeit. Endlich mal wieder Tage, die nicht durch Schlaflosigkeit, Stress und Stundenlangen Protokollschreiben verbunden ist. Nein. Endlich kommt die ruhige Zeit des Jahres. Eineinhalb bis zwei Wochen, die für die Familie reserviert sind. Familie, Freunde und Bekannte, die man nun schon seit einiger Zeit lang vernachlässigt hat. Eine Zeit, in der man sich endlich mal wieder auf die wirklich Wichtigen Dinge im Leben konzentrieren kann. Genau deshalb liebe ich diese Zeit im Jahr so. ^^ Nicht wegen der Geschenke oder den ganzen Kommerzkram. Sicher auch nicht wegen der Vanillekipferlvergiftung, der man in der Waffenruhe zwischen heiligem Abend und Neujahr niederliegt. Nein, es ist einfach nur die Möglichkeit, über ein paar Tage sich selbst erneut zu sammeln. Das Leben einfach mal Leben sein lassen und den Alltagstrott ein wenig Vorsprung abzukaufen.

Oh ja... Weihnachten, here I come ^^

12.12.06 01:08


Tanz den Tanz auf dünnem Eis

Heute war irgendwie ein seltsamer Tag. Nicht wirklich, weil etwas total stranges oder ungewöhnliches passiert ist, sondern eher, weil mich heute so richtig die Gleichgültigkeit des Alltages total erwischt hat. Was ich damit meine? Nun, eigentlich *sollte* ich ja jetzt etwa 1-2 Wochen relativ viel Freizeit haben. Immerhin habe ich in 2 Wochen den schriftlichen Teil der schwersten und größten Prüfung meines Studiums und wollte mir daher auch etwas mehr Zeit nehmen. Doch tatsächlich habe ich heute irgendwie herausgefunden, dass ich bis dahin besser noch zwei andere, kleinere Prüfungen machen sollte, da ich sonst in ziemlichen Stress komme am Ende des Semesters. Also habe ich mich heute noch mit ziemlich gleichgültigen Ehrgeiz für eine Prüfung am Freitag und darauffolgenden Dienstag angemeldet. Wenn ich daran denke, dass ich in der nächsten Zeit auch noch 1-2 Kurztest in Mykologie habe und dann auch noch ein paar Laborübungen Anfang Dezember, wird mir ganz schön schwindlig. Aber hey... als ob ich mich davon einschüchtern lassen würde... ^^°

Aber das war nicht wirklich der Grund für dieses "seltsame" Gefühl heute. Es war zwar damit verbunden und hat sich wirklich erst eingestellt, als ich zum ersten Mal nach fast zwei jahren wieder ein Organik-Scriptum aufgeschlagen habe, aber es hatte eigentlich nichts mit meinen Prüfungen oder meinen Terminen zu tun. Vielmehr den Leben, welches ich heute führe und einst geführt hatte. Denn mit der organischen Chemie verbinde ich persönlich nicht nur das längste Labor meines Studiums und eine äußerst heftige Prüfung vor einigen Jahren, sondern auch einen gewissen Wendepunkt in meinem Leben. Und irgendwie sind mir heute, eben durch diese Verbindung, viele Gedanken und Erinnerungen von einst gekommen. Einige schöne, einige nicht ganz so schöne... Wie es im Leben eben so der Fall ist.

Ich kann nicht wirklich behaupten, dass meine Jugend vor Beginn meines Studiums langweilig war, oder dass sie nicht von Höhepunkten geprägt war. Aber de facto ist es so, dass wenn ich mich heute zurückerinnere, so viele Situationan auffinde, die ich heute so viel anders beurteilen würde. Und in denen sich mein derzeitiges Ich auch ganz anders entschieden hätte. Ich bin einen Langen Weg gegangen von dem 18-jährigen Jungen, der zum Ersten Mal auf die große Stadt losgelassen wurde zu dem nun 22-jährigen Baka, der immer noch bestrebt dabei ist, sein eigenes Leben irgendwie so zu managen, dass es ihm wirklich passt. Es ist schwer zu beschreiben, aber so empfinde ich es nun mal. Und im Nachhinein betrachtet denke ich auch, dass jede einzelne Entscheidung in meinem Leben, die mich genau an diesen Punkt geführt hat, richtig war. Klar, zugegebenermaßen hatte ich oft Bedenken wegen.. vielen... Dingen. Vor allem vor etwa 2 1/2 Jahren quälten mich viele Zweifel an meinem Weg und an meinen Zielen, die ich nur sehr, sehr mühsam langsam ausrotten konnte. Doch heute? Ich realisiere langsam, dass ich mich mit immer größer werdenden Schritten dem Ende meines Studiums nähere. Und sich damit immer klarer der Weg vor mir aufzeichnet. Ein seltsames Gefühl.

Das irgendwo zwischen innerem Frieden und überschäumenden Elan einzusiedeln ist, wenn ich es wirklich beschreiben wollte. Aber irgendwie weiß ich es selbst nicht so gut, ob diese Definition auch wirklich passend ist. Es fällt mir nicht gerade sehr leicht, den heutigen Tag einzuordnen. Vermutlich verdient er aber das Prädikat: Ein guter Tag.

22.11.06 00:08


Still standing...

Obwohl ich es fast nicht für möglich gehalten hätte, stehe ich immer noch auf beiden Beinen und hab mich von der letzten Woche nicht unterkriegen lassen. Ha! Ein weiterer Punkt, in der ewig langen Liste "Welt vs. Kay" für mich! Yay!

Aber um es genauer zu beschreiben: What happened?

Die letzte Woche war nicht gerade das, was ich mir unter einer schönen, erholsamen Zeit vorstelle. Um genau zu sein war es eher das krasse Gegenteil davon. Ein Termin auf der Uni jagte den Nächsten, die erste Hälfte der Woche war dadurch gespickt von selbst verursachter Schlaflosigkeit, die andere Hälfte von meinem notorischen Zeitmangel, der durch diverse Prüfungen/Referate/Protokolle ja auch nicht gerade besser wird. Aber zumindest habe ich ein paar Dinge gelernt in dieser Woche - wie zum Beispiel, dass ich eigentlich auch ohne Schlaf ziemlich lange auskomme, bevor ich die ersten Nebenwirkungen merke ^^

OK, "ohne" Schlaf ist jetzt vielleicht ein klein wenig übertrieben. De Facto habe ich geschlafen - 10 Stunden in 4 Tagen - aber es war eben nicht gerade sehr viel. Aber auf Grund dreier wirklich wichtiger Verpflichtungen war das einfach nicht anders Möglich. Und spätestens nach Tag 3 war es sowieso mehr eine experimentelle Antwort auf die Frage "Wie lange schaffe ich es noch?". Gut... VIELLEICHT habe ich es ein wenig übertrieben, aber es war eine durchaus lustige Erfahrung, die ich so machen konnte. Nicht gerade so lustig, dass ich sie gerne des öfteren wiederholen würde, aber dennoch durchaus spannend. Zum Beispiel, das Gefühl, den Hauptcharakter aus "Memento" vollkommen verstehen zu können. ^^ Irgendwie ist mir am letzten Tag dauernd der Konzentrationsfaden gerissen und ich hab verdammt lange gebraucht, um den wieder zusammenzuknoten. Angefühlt hat sich das ungefähr so, als würde das Kurzzeitgedächtnis alle 10 Minuten einmal so richtig schön flashen und den Cache vollkommen leeren. Oder auch die Körperlichen Auswirkungen. Man fühlt sich in der Früh wie gerädert, schafft es fast nicht mehr, sich aus dem Bett zu drehen und selbst so todsichere Wachmach-Methoden wie eine eiskalte Dusche helfen mehr. Den gesamten Tag befindet man sich beinahe unter einem Schleier aus Müdigkeit, der es irgendwie schafft, alle Sinne weitestgehend zu betäuben. Geräusche klingen stumpfer, Farben erscheinen trister und der gesamte Körper fühlt sich so an, als ob er gleichzeitig auf einer Wolke schweben und sich durch tiefsten Morast kämpfen würde. Wie schon gesagt: Es war eine Interessante Erfahrung, die ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte... Meine vollkommene Bewunderung an alle Leute, die so einen Lebensstil für mehr als eine Woche durchziehen.

Nun, sonst gibt es kaum was zu erzählen. Ich bin ziemlich happy, dass ich ab morgen quasi mal eine Woche (fast) frei habe, da ich nicht im Labor eingeteilt bin und dadurch mal wirklich viel mehr Zeit habe. Vielleicht reicht die Zeit auch aus, um einige Dinge zu beenden, die ich schon längst hätte erledigen sollen. Einen weiteren Omega-Teil schreiben, im RPG weiter posten und schließlich vielleicht auch bei meinen Protokollen weiterzuschreiben. Well... we'll see.

 

20.11.06 11:07


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