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Back home (?)

Seit gestern ist es offiziell: Ich habe Semesterferien. Oder zumindest so etwas in der Art. Für ein paar Tage habe ich tatsächlich die Möglichkeit, mal etwas auszuspannen, zu relaxen, all die Dinge anzugehen, die ich schon so lange aufgeschoben habe, ohne dabei wirklich an die Uni denken zu müssen. Wobei... bei dem letzten Teil des Satzes bin ich mir selbst nicht ganz so sicher. De facto *müsste* ich natürlich an die Uni denken, da Ende nächsten Monats eine Mega-Prüfung ansteht, ich ab März das nächste Labor habe, am 23. Feber eine Prüfung, mich langsam um ein Projektlabor scheren müsste, und noch ein paar duzend anderer Dinge, die mehr oder minder bald erledigt werden müssten. Aber mal ehrlich... Ich kenne mich langsam gut genug, dass ich doch genau weiß, wie das ausgehen wird: Anstatt jetzt gleich mit etwas anzufangen, schiebe ich es wieder ewig auf und bringe mich damit noch mehr in einen Stress... Hmm... Vielleicht, weil ich den mittlerweile brauche. Wer weiß?

Aber mal abgesehen von all dieses Gedanken über die Uni und den weiteren Verlauf meines Studiums beschäftigen mich auch sonst einige Dinge, die in meinem Leben so passiert sind. Vor allem, nachdem ich jetzt doch für fast eine ganze Woche am Stück zuhause bin. Ja, klar, seit meinem letzten längeren Besuch zuhause ist jetzt auch nicht sooo eine Ewigkeit vergangen, immerhin liegen die Weihnachtsferien ja gar nich mal so lange zurück, aber dennoch erscheint es mir wie eine halbe Ewigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass ich in den Weihnachtsferien sehr beschäftigt war und eigentlich dauernd auf Achse (auch wenn ich die ganze Zeit hinweg halb bis komplett krank war) aber irgendwie realisiere ich erst jetzt, was für ein seltsames Gefühl es doch ist, hier zuhause wieder längere Zeit zu bleiben.

Es ist nicht so, dass sich hier sehr viel verändert hätte, aber dennoch sind es mehr oder minder Kleinigkeiten, die ich eher zufällig bemerke. Gewisse Bücher, die nicht mehr auf ihren gewohnten Plätzen stehen. Küchenkästen, die plötzlich anders eingeräumt sind. Mein altes Zimmer, dessen Einrichtung mich irgendwie an eine vergangene Zeit erinnert, anstelle der Gegenwart. Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, welches aber doch an mir nagt. Denn irgendwie bekomme ich langsam die Vorstellung, dass ich hier nicht mehr so *wirklich* zuhause bin. Tja... Eins zu Null für mein Leben auf der Uni und in der Uni Stadt Graz, nehme ich einmal an...

Auch beschäftigen mich ein paar andere Sachen, die irgendwie mehr oder minder plötzlich aufgetaucht sind. Meine älteste und beste Freundin zieht für ein Semester nach Paris, was sie uns *mal eben so* spontan mitteilt. Ich selbst habe langsam eine Entscheidung getroffen, wie meine weiteren großen Etappen auf der Uni auszusehen haben. Einer meiner ältesten und besten Freunde ist auf der Suche nach Rat und Hilfe zu mir gekommen und so wie es aussieht kann ich ihn weder das eine noch das andere zur Verfügung stellen. Ein Mädchen hat es an einen einzigen Abend vor einiger Zeit geschafft, mich ziemlich runterzuziehen und eine sehr gute Freundin von mir konnte mich wieder aufheitern. Ich mache mir fast täglich Gedanken über mein Leben, die Beziehungen der Vergangenheit, die verpatzten Chancen und die übersehenen Optionen. Gleichzeitig platze ich aber auch vor Elan, da ich das erste Mal seit vielen Jahren wieder das Gefühl habe, dass sich in meiner eigenen Entwicklung etwas getan hat und dass ich den Zielen, die ich mir vor einiger Zeit gesetzt habe, einen deutlichen Schritt näher gekommen bin. Es ist seltsam, befremdend, ungezähmt, wild, besinnlich und euphorisch zugleich. Mein Leben, das mich einfach nicht zur Ruhe kommen lässt - und dass auch aus gutem Grund.

Wie sagte schon ein gewisser Herbert G. in einem seiner Lieder? "Stillstand ist der Tod, geht's voran, bleibt alles anders."

"Der erste Stein fällt in der Mauer. Der Durchbruch ist nah."

12.2.07 00:26


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