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Here I am again. Nach meiner kleinen Reise ins Ausland in den vergangenen Tagen melde ich mich wieder offiziell zurück. Eigentlich wollte ich das gestern schon machen, aber nachdem wir erst so verdammt spät angekommen sind, dachte ich, das hat auch noch Zeit bis morgen... ^^°

Wie dem auch sei - Wie war die Reise? Mittlerweile könnte ich ja fast schon sagen: Wie gewohnt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Claus zuhause besuche und es war nicht das erste Mal, dass wir dann zusammen in Ulm und Stuttgart herumdödelten und dabei Blödsinn anstellten. Wobei es diesmal gar nicht mal so extrem war. Theoretisch gesehen haben wir sogar was für die Bildung gemacht... Zumindest könnte man das so sehen, wenn man das neue Daimler-Museum in Stuttgart (quasi neben der Schleyerhalle)  als Kulturprogramm ansieht. Jede Menge cooler Autos, dazu interessante Fakten der Daimler-Benz Historie und ein Museumsgebäude, das einen überwältigt, selbst wenn man kein Architekt(-urstudent) ist.

Und sonst? Der restliche Aufenthalt war recht fein und voll mit kleinen Highlight und Einsichten meiner Person. (Beispielsweise weiß ich jetzt, dass ich irgendwie nicht so recht in einen Black Beat/Wave Club passe... selbst wenn ich in der VIP-Lounge herumstehe) Und natürlich auch ein paar negativ-Erlebnissen. Erst mal ein genervter Anruf der Urlaubsvertretung unserer Heimleitung und dann noch ein Zug, der nicht ankommen wollte.

Der Anruf betraf glücklicherweise nicht mich, sondern Claus. Nachdem es langsam zu einen Hobby von ihm wird, innerhalb des Stockes die Zimmer zu wechseln (er wohnt jetzt 3 Jahre in dem Heim und hatte schon 4 Zimmer) war er kurz vor den Ferien natürlich der Ansicht, dass er auch dieses Jahr siedeln müsste. Also wird alles vorab geklärt, herumgeräumt konnte natürlich nichts werden, da im neuen Zimmer gerade die Maler waren. Dafür war ausgemacht, dass er bis morgen Zeit hat, das alte Zimmer zu räumen. Klar, dass dieser Handshake-Deal mit der Leitung nicht wirklich den Weg zur Urlaubsvertretung gefunden hat, die ihn gleich einmal mit einer Zwangsräumung gedroht hatte, wenn er nicht bis Ende August aus dem Zimmer war. Im Endeffekt bedeutete das natürlich jede Menge lästiger Telefonate, bis die Sache geklärt hat. Naja, die Stimmung hat es dennoch ein wenig gedrückt. Und dann war da noch die Sache mit dem Heimfahren selbst. Unser eigentlicher Zug (der erste in einer Reihe, an deren Ende wir gestern um Neun hätten in Graz sein sollen) hatte 108 Minuten Verspätung. Erst hielten wir das für einen Scherz, bzw. einen Tippfehler, doch nach Nachfrage bei der Information sind wir mit einem ganz schön blöden Ausdruck im Gesicht dargestanden, der sich am leichtesten mit "WTF?" erklären lässt... Glücklicherweise gab es ja aber noch Plan B, also sind wir dann ne Stunde später in einem anderen Zug los. Allerdings hat uns Plan B einen recht langen Aufenthalt in Salzburg beschert, so dass wir schließlich erst sehr spät in Graz angekommen sind... Oh well... Erinnert mich daran, dass ich in Zukunft nicht mehr so leichtfertig über die ÖBB schimpfe, ja? ^^°°

Naja, aber jetzt bin ich ja wieder hier... Und schon türmen sich die zu erledigenden Aufgaben in der nächsten Zeit. Da hätten wir heute erst mal die gesamte Zimmer ausräum/Zimmer einräum Sache von Claus, die gerade so halb im Gange ist (da er gerade kocht, hab ich ne Pause bekommen ^^). Dann würden zwei so extrem wild dreinsehende Prüfungen am Horizont bereits auf mich warten und schließlich und endlich gäbe es auch online noch einige Dinge zu tun... Kurz gesagt: Willkommen zurück im Alltag... ^^°

3.9.06 13:30


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Semesterstart, Geburtstage und mehr

Wenn ich heute mal so auf den Kalender sehe, fallen mir spontan drei Dinge ein.

1. Heute ist der Geburtstag meines ältersten Freundes

2. In spätestens einem Monat hat mich der typische Unialltag wieder.

3. Nächste Woche erwarten mich einige, mehr oder minder lustige Termine auf der Uni.

Punkt eins ist dabei natürlich heute mal das Wichtigste. Ich muss ihn in der nächsten Stunde oder so einmal anrufen, da er da vermutlich gerade vom Flughafen heim gekommen ist. der Gute hat die letzten zwei Wochen nämlich entspannt Urlaub gemacht, oder hätte zumindest mal entspannt Urlaub machen sollen. Denn wie entspannt man in der Türkei in den letzten Wochen noch sein konnte, ist mal etwas, das ich ihn eher fragen sollte, anstatt es einfach mal so in den Raum zu stellen. Klar, vermutlich hat das alles die Stimmung ein wenig gedrückt, aber es bedeutet im Nachhinein gesehen nur noch etwas mehr Gesprächsstoff - der uns ohnehin kaum ausgeht. ^^

Es ist schon recht lustig mit ihm. Ich kenne ihn nun schon seit ungefähr 14 Jahren, in denen wir immer gut befreudet waren, selbst nachdem er vor etwa drei Jahren den Entschluss gefasst hatte, in Wien zu studieren und damit unsere früher recht regelmäßigen Treffen auf ein paar Mal im Jahr zu reduzieren. Aber das soll jetzt kein Vorwurf sein, denn immerhin konnte er das Fach, welches ihn wirklich am Herzen lag, nur in der Hauptstadt studieren. Internationales BWL. Und da dieses Fach einiges an Arbeit erfordert und er selbst nie der typische Pendler war, kam mit dieser Entscheidung natürlich auch die Tatsache einher, dass er ab Beginn seines Studiums fix in Wien wohnte und nur noch vier bis fünf Mal im Jahr zu Besuch in die Steiermark kommt. Also alles in allem doch ein ziemlich selterner Besuch ^^

Also gibt es auch immer viel zu bequatschen, wenn er mal im Lande ist. Wobei ich aber gar nicht mal vermuten möchte, dass er dazu heute noch in der Lage ist... Immerhin ist er ja gerade mal vom Urlaub zurück.. Aber naja, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, right? ^^

Punkt Nummer Zwei und Drei sind hingegen recht schnell erklärt, bzw. abgehandelt. Bald beginnt das neue Semester, was natürlich bedeutet, dass jede Menge Dinge so in der nächsten Zeit anstehen. Mal abgesehen von den ganzen Neuen, die unseren Stock stürmen (Es kommen insgesamt 12 Neue, von denen ich sieben schon mal kurz gesehen habe) und den ganzen Verpflichtungen, die diese mitbringen (die ab sofort übrigens nur mehr auf rein freiwilliger Basis geschehen - Mein Amt als Stockwerksidiot.. ähh... ich meine -sprecher... hab ich ja mit Ende des letzten Unijahres zurückgelegt) kommen auch noch einige Sachen bei der Uni hinzu. Um einen Besuch in Berlin noch zu organisieren, muss ich noch Rückmeldung von einem Institut bekommen und damit auch einen Termin für die Klausur in einem Seminar. Wäre vermutlich einfach, wenn jemand vom Institut erreichbar wäre, doch irgendwie hab ich das gestern nicht so recht geschaft -.-" Aber gut, für was gibt es so ein verlässliches Kommunikationsmittel wie E-Mail? Ich hoffe nur, dass die die Mailboxen umgeleitet haben... ^^°

Sonst gibt es nicht wirklich was Neues zu berichten. Aber ich bin mir sicher, das wird sich bald wieder ändern...

9.9.06 14:31


Der Countdown läuft baby...

Also heute ist dann wohl mal der 15. September... Was nichts anderes bedeutet, dass die Zeit unaufhaltsam weiterläuft und meine nächsten Termine auf der Uni genauso unaufhaltsam auf mich zuschießen. In erster Line meine ich damit diverse Prüfungen, doch auch andere Sachen wie Labore, Anmeldungen und Seminare kommen langsam immer näher. Was nicht unbedingt zu meiner Freude ist. Ich würde noch soooo gerne etwas mehr Freizeit in diesen Sommerferien haben, was aber irgendwie nicht drinnen ist. Stattdessen sitze ich nach wie vor vor meinen Unterlagen, versuche Mathe zu kapieren und höre mit Sehnsucht und Neid von meinem Kumpel, der mittlerweile schon ein gutes Monat in Italien in der Sonne liegt...

Irgendwie finde ich das Leben manchmal ziemlich unfair... -.-

Aber gut, vielleicht jammere ich auch nur gerne. Ich sollte alles von der positiven Seite sehen und mich darüber freuen, dass zumindest in meinem Studium was weitergeht. Ach, übrigens bin ich jetzt wieder Erstsemestriger ^_^=b Wie es dazu kommt? Nun ja, aus organisatorischen Gründen (naja, nennen wir es eher bürokratischen Gründen) habe ich mich heute noch zusätzlich zu Verfahrenstechnik angemeldet. Das sollte mir in Zukunft einige nervigen Situationen ersparen... hoffe ich zumindest. Aber es ist irgendwie recht lustig, jetzt in meinem Studienblatt zu lesen, dass ich seit dem 9.9. 2002 Techn. Chemie studiere und seit heute im Bachelorstudium Verfahrenstechnik gemeldet bin ^^ Naja, ich finde es zumindest irgendwie lustig... Irgendwie...

Und sonst? Ich versuche, in der nächsten Zeit mal wieder zum Schreiben zu kommen. Der aktuelle Omega-Teil ist zwar relativ fertig, allerdings bin ich so gar nicht damit zufrieden, sodass ich ihn eventuell nochmal von vorne beginnen werde... Irgendwie wollte das letzte Mal einiges nicht so recht funktionieren. Aber ich bin dennoch recht zuversichtlich, dass ich heute noch was posten kann. Zumindest hoffe ich das. Denn die Voraussetzung dafür wäre nämlich, dass ich heute mit dem Lernen einigermaßen weiterkomme. Doch wirklich sehr motiviert bin ich im nicht gerade. -.-"

Ach ja, übrigens danke nochmal an Lene, das sie mich auf Samurai Champloo aufmerksam gemacht hat. ^^ Auch wenn ich mir nun halbe Nächte um die Ohren schlage, aber das ist es wert *gg*. Gestern haben mir vor allem wieder die ersten Episoden gefallen, wobei die mit den Graffitti-Brüdern auch klasse war... Aber trotzdem... "Hast du ein Mädchen gesehen, dass so aussieht wie du, nur soooo fett?!"... XD... Genial ^^

Well, so long for now...

15.9.06 12:29


Strange Dreams

Hmm... Irgendwie weiß ich nicht so recht, wie ich jetzt anfangen soll. Es kommt mir ein wenig lächerlich vor, über einen Traum von letzter Nacht zu schreiben, allerdings schwirrt mir dieser nun schin seit heute Morgen durch den Kopf und er war sehr... intensiv auf seine Art und Weise. Und seltsam. Vielleicht will ich ihn deswegen hier hineinstellen. Vielleicht aber nur, um ihn nicht zu vergessen...

Ich träume nicht besonders oft. Meistens ist es nunmal so, dass meine Tiefschlafphasen die meiste Nacht überwiegen, oder zumindest, wenn ich gerade aufwachen soll. Deswegen sind meine Nächte meist ziemlich Traumlos. Was eigentlich auch nicht gerade etwas schlimmes ist. Ich meine, in der Regel sind Träume nichts weiter, als kurze, teils surreale Ereignisse, die man recht schnell nach dem Aufwachen wieder vergessen hat. Doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit kommen bei mir immer wieder sehr reale Träume unter, die derartig intensiv sind, dass ich nach dem Aufwachen hin und wieder sehr irritiert bin, da ich mir nicht so ganz sicher bin, ob ich nun tatsächlich wach bin oder nicht. Letzte Nacht war ebenfalls sehr intensiv. Aber vielleicht sollte ich nicht dumm herumlabern, sondern einfach zu erzählen beginnen.

Ich befinde mich auf einer Party, irgendwo in einem Hochhaus. Es ist eine dieser steifen Veranstaltungen mit Anzug und Krawatte und der ganze Ablauf lässt vermutlich auf etwas der höheren Gesellschaft schließen. Ich weiß nicht, warum ich da bin, oder wer die Fremde ist, die mit mir zusammen hergekommen ist. Ich weiß nur, dass ich hier raus will. Und dass ich es schnell tun sollte. Also suche ich nach einem Weg. Ich kann mich nicht einfach zur Tür hinaus schleichen, irgendwas hält mich davon ab. Vielleicht, weil sie bewacht wird, vielleicht aber auch, weil ich in diesem Gebäude noch etwas zu tun habe. Auf jeden Fall aber habe ich einen Plan. Ohne große Probleme schaffe ich es, mich durch die Räume der Party zu schwindeln und lande schließlich in einer kleinen Kammer, voller Schaltkästen und elektronischen Geräten. Ich versuche, den Hauptschaltkasten zu öffnen, bekomme von ihm aber einen Elektrischen Schlag. Der Schmerz ist real. Es tut weh. Also wickle ich mein Sakko um eine Hand und öffne damit den Schaltkasten. Wo ich auch recht schnell die Sicherungen herausdrehe. Es wird finster um mich, aber ich kann trotzdem noch einen Weg entdecken.

Ein enger und beschwerlicher Gang, den ich nur mit Mühen bewältigen kann. Und an dessen Ende eine hölzerne Tür auf mich wartet, die ich wissend durchschreite. Schwaches Kerzenlicht scheint mir plötzlich aus dem Raum hinter der Tür entgegen, der sich als Lesesaal einer Bibliothek herausstellt. Doch es ist kein Lesesaal einer Bibliothek, die ich jemals besucht habe. dazu wirk er zu alt. Und zu klein. An den Wänden stehen alte, hölzerne und irrsinig hohe Bücheregale mit hölzernen Leitern, die daran befestig sind. In der Mitte des Raumes befinden sich einige alte Tische mit Kerzen auf ihnen. Und drei schwarz gekleideten Personen, die um diese herumstehen. Ich drehe mich nach rechts und sehe einen Bekannten von mir. Er hat ein Jahr in unserem Stock gewohnt, aber schon seit langer Zeit nichts mehr von sich hören lassen. Neben ihm steht eine andere Person, eine Frau. Doch ich kann ihr Gesicht nicht wirklich erkennen. Ich drehe mich also weiter nach rechts und erkenne einen guten Kumpel von mir, der aber unerwartet ernst dreinsieht. Ich weiß nicht warum. Plötzlich bricht eine Gesamte Welle der Erkenntnis auf mich ein. Ich drehe mich in dem Raum und erkenne, dass es nicht real ist. Ich spüre einfach diese einfache und simple Tatsache: Nichts von alle dem ist nicht real. Und ich erinnere mich an Ákis Großvater.

Erklärung dazu: Ich kenne Ákis Großvater nicht. Nur die Geschichte, die mir Áki vor einigen jahren über ihn erzählt hat. Wir haben damals ein wenig über Träume gequatscht und üner reale Träume, wo er mir schließlich auch eine Geschichte erzählte. Auch er hatte einmal einen sehr intensiven und real wirkenden Traum. In dem plötzlich sein Großvater vorkam, der aber einige Jahre zuvor gestorben war. In diesem Moment realisierte er, dass er gerade Träumte. Und dass er in seinem Traum alles machen konnte, was er gerade im Sinn hatte. Also beschloss er erstmal, eine kleine Runde über die Stadt zu fliegen. Damals hielt ich die ganze Gesichte für gleichermaßen cool und lustig. Ich meine, ich war stets davon überzeugt, dass er mich damit nicht angelogen hatte, aber trotzdem fand ich es einfach sehr unrealistisch, dass dies wirklich mal vorkommen würde. Zumindest glaubte ich daran, dass das ein ziemlich einmaliges Ereigniss sein würde. Aber egal, ich lenke ab.

Ich erinnere mich also an seine Worte. Ich träume gerade, also kann ich alles machen, was ich gerade tun will. Also juble ich also erstmal vor Freude über diese Erkenntnis und wende mich an die drei Personen in dem Raum. Ich erkläre ihnen, was ich gerade verstanden habe und was das bedeutet. Ich sage ihnen, dass ich diesen Moment nützen werde und will ihnen meine Macht über diese Realität demonstrieren. Ohne ein weiteres Zögern gehe ich zur nächsten Kerze auf einen der Tische und halte meine Hände dicht neben sie. Die spüre keine Hitze und keinen schmerz, erkenne aber, wie die Flamme zwischen meinen Handflächen zu tänzeln beginnt. Sie flackert wild, beginnt immer stärker zu brennen und löst sich schließlich von der Kerze selbst. In diesem Moment konzentriere ich mich und lasse das Feuer zu einem kleinen Wirbel zwischen meinen Händen machen. Einem kleinen Feuerball, nicht größer als ein paar Zentimeter, der wütend in der Luft vor mir schwebt und den ich alleine kontrolliere. Mit einem breiten Grinsen lasse ich ihn schließlich verpuffen. ohne meine Konzentration verbleicht er in Nichts. Ich sehe mich also triumphierend herum. Sehe in die Gesichter meiner beiden Bekannten und sehe einen leichten Zorn im Angesicht des Kumpels von mir. "Nicht gut genug.", sind seine schallenen Worte, als er plötzlich einen gigantischen Feuerball aus dem Nichts hervorzaubert und ihn mir auf die Brust schleudert. Ich spüre wieder keinen Schmerz, keine Hitze.

Ich wache nur auf.

Irgendwie irritiert mich diese ganze Sache. Ich meine, alles klingt doch irgendwie so, als hätte ich einfach nur zuviel "Charmed" oder eine Vergleichbare Serie gesehen und hätte das irgendwie aufgearbeitet. Aber zum einen mag ich die Serie um die drei Hexen ungefähr so gerne wie ein Himbeereis mit sauren Gurken und zum zweiten war das alles so... real. Ich meine, ich kann mich an den zuckenden Schmerz erinnern, als ich den Schaltkasten agefasst ahbe, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ein echter Schlag von 220 V sicher mehr weh getan hätte. Ich kann mich an die Gesichter meiner beiden Bekannten erinnern, als wären sie direkt vor mir gestanden. Und auch so hatte alles eine erschreckende Realitätsnähe. Bis zu dem Moment, als ich mich im Traum an die Geschichte um Áki erinnerte. Das alles ist so... komisch.

Irgendwie lässt mich die Sache einfach nicht so recht los. Und das schon seit heute Morgen. Klingt etwas verrückt, was? Nun ja, irgendwie bin ich zumindest dieser Ansicht. Aber vielleicht ist einfach mal wieder die Phantasie mit mir durchgegangen. Was es auch immer war, der irritierende Nachgeschmack dieses Erlebnisses hält noch immer an...

18.9.06 13:50


So many Ideas, but so less time...

Wenn es eine Sache gibt, die mich am Lernen wirklich stört, dann ist es die Tatsache, dass man sonst zu beinahe nichts mehr kommt... Auch die letzten Tage haben in dieser Sache keine neuen Erkentnisse gebracht.

Ich bin nur sporadisch online, ICQ hab ich in den letzten Tagen kaum noch ON, weil ich ohnehin nicht so recht die Zeit hätte, mich mit wem zu unterhalten. Am fast-fertigen Omega-Teil hat sich genau Nüsse getan, genauso wie bei diversen Einträgen in den RPGs... Ich hoffe echt, dass es morgen besser wird... Sonst gehe ich langsam mal etwas die Wände hoch. Es gibt so viele Ideen in meinen Kopf, die alle nur nach dem passenden Ventil suchen, um freigelassen zu werden...

Welches ich auch hoffentlich bald öffnen kann ^^"""

22.9.06 23:18


Die Zeit vergeht...

Ich denke mal, ich werde an dieser Stelle ausnahmsweise mal nicht über die herannahenden Prüfungen jammern und dass mir langsam die Zeit davonläuft. Ich denke, dass hat mittlerweile auch schon so ziemlich jeder Verstanden. Stattdessen schwelge ich einfach so in Erinnerungen... Und muss mal wieder erkennen, wie verdammt schnell die Zeit doch wieder vergeht.

Am Sonntag war der 85. Geburtstag von meinem Großvater väterlicherseits. Also hat das mal wieder eine dementsprechend große Familienfeier bedeutet. Denn immerhin hat mein Vater fünf Geschwister, die wiederum auch ziemlich fertil waren... Alles in allem haben sich also etwas über 40 Leute im großen Saal des altbekannten Landgasthofes getummelt, der fast schon traditionsmäßig für alle großen Familienfeste gemietet wird. 40 Leute, die allesamt mit mir verwandt sind, aber die mir dennoch teilweise so fremd erscheinen...

Es ist nicht so, dass es jemals wirklich großen Ärger in der Familie oder unter Paps Geschwistern gegäben hätte. Natürlich hat jede größere Familie ihre guten und schlechten Momente, aber alles in allem ist nie etwas vorgefallen, dass einen extremen Einschnitt bedeutet hätte. Und dennoch fühle ich mich manchmal seltsam in der Umgebung all dieser Leute. Vielleicht, weil mein Vater als einziger seiner Geschwister etwas vollkommen anderes gemacht hat - Er kommt aus einer Bauernfamilie und ist Elektromeister, das sagt ja schon ziemlich viel - vielleicht ist es die Tatsache, dass mit Ausnahme seines jüngsten Bruders und dessen Familie, alle immer etwas weiter weg gewohnt haben. Vielleicht liegt es aber auch nur an mir - Ich weiß es nicht.

De Facto ist es so, dass ich die meisten meiner Onkel, Tanten und fast 20 Cousinen und Cousains vielleicht 4-5 mal im Jahr zu Gesicht bekomme. Standard. Aber gut, dass ist jetzt an und für sich nichts schlechtes. Man sieht sich, hat vielleicht einiges zu besprechen und nach ein paar Stunden heißt es dann wieder "Tschüss und bis bald" - obwohl bis bald auch durchaus ein Quartal bedeuten kann, wenn nicht sogar noch länger. Ich habe mir bis Sonntag eigentlich nie wirklich viel Gedanken darüber gemacht. Immerhin waren das meine Verwandten, die auch alle ihre eigenen Leben hatten, die sich in der Regel weit von mir entfernt abspielten. Doch dann habe ich das von meiner Cousine Katrin mitbekommen...

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich nicht nur wenig Kontakt mit meinen Onkel und Tanten habe, sondern auch mit deren Kindern - obwohl das fast schon an die 20 sind. Der Ausschlagende Grund dafür war wohl, dass teilweise sehr große Altersunterschiede zwischen uns liegen. Mein Vater ist der zweitälteste unter den Geschwistern, was folgendes bedeutet: Nur die Kinder seines ältesten Bruders sind ungefähr in meiner Altersklasse. Alle anderen sind um einige Jahre jünger. Und gerade bei diesen Kindern ist es so, dass sich unsere Wege nie viel gekreuzt haben. Meine älteste Cousine war mit der Schule fertig, als ich 14 wurde und ging danach nach Wien studieren. Mein älterer Cousain studierte zwar nie, hatte aber immer andere Interessen als ich. Die dritte und vierte im Bunde sind meine beiden Cousinen, die aber auch schon mit 14/15 herum das Haus verließen, um in der Nähe von Wien zur Schule zu gehen. Also no Chance, die wirklich mal zu Gesicht zu bekommen.

Mit anderen Worten: Ich habe zwar eine ziemlich große Familie, allerdings nie wirklich viel am Hut mit ihnen. Und jetzt? Nun ja, am Sonntag habe ich erfahren, dass eine jüngere Cousine von mir - Katrin - seit etwa 2 Wochen auf eine Krankenschwesterschule/Internat in Graz geht - und damit Luftlinie vielleicht einen Killometer von mir entfernt wohnt.
Wir haben ein wenig gequatscht, Nummern ausgetauscht und irgendwie ausgemacht, dass wir in Zulunft mal was zusammen unternehmen könnten.

Ich freue mich deswegen. Wirklich. Es ist nicht so, dass ich in den vergangenen Jahren jemals den Wunsch geäußert hätte, mehr mit meinen Verwandten zu machen, aber ich war auch niemals dagegen. Ich kann mich noch erinnern, wie Katrin 6 Jahre alt war und mir von ihren ersten Tagen in der Schule erzählt hat. Das ist mittlerweile schon lange her. Es ist viel Zeit vergangen zwischen dem kleinen Kind, welches mit einem breiten Grinsen in meiner Erinnerung im Rohbau ihres Hauses herumtobt und der jungen Frau, die sie nun geworden ist. Ich bin gespannt, was für eine Art Mensch aus ihr geworden ist. Wie ihre Ziele aussehen, ihre Ansichten, ihre nächsten Schritte. Schon duzend Mal habe ich mir schon ausgemalt, wie es wohl wäre, wenn einer oder eine der Cousains/Cousine von mir das Alter erreicht, an dem man langsam mit ihm/ihr reden kann. Der Moment erreicht ist, an dem kein Kind mehr vor einem steht, sondern ein (zumindest einigermaßen) erwachsener Teil der Familie. Ich denke, dieser Moment ist über kurz oder lang schließlich gekommen.

Dieser Gedanke erfüllt mich mit Vorfreude, aber irgendwie auch mit Nüchterner Erkenntnis. Denn ganz egal, wie oft ich in den vergangenen Jahren darüber nachgedacht habe - die Realität kann doch ganz anders aussehen...

26.9.06 00:06





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