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Was tu ich hier eigentlich?

... ist eigentlich die einzige Frage, die sich mir im Moment so stellt. Was zur Hölle hat mich geritten, auch einen eigenen Blog zu erstellen? Die Einsicht, dass so viele meiner Freunde und Bekannten einen haben? Die Überlegung, dass ich auf dieser Weise vielleicht einige Dinge, die mich interessieren oder die es meiner Meinung nach Wert sind, beredet zu werden einem größerem Publikum näher zu bringen? Der erfolgreiche Versuch, meine ohnehin begrenzte Zeit noch weiter zur kürzen?

Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Doch die Registrierung ist nunmal schon abgeschickt, der Blog freigeschalten und ich tummel mich auf dieser 'Neuer Eintrag' Seite herum. Also wenn ich schon mal hier bin, wäre ein Eintrag vermutlich auch der nächste, logische Schritt. Vielleicht ein Eintrag über die Sachen, die noch kommen werden in diesem Rahmen.

Also was wird den Leser hier noch erwarten? Mal abgesehen von den typischen, privaten Krims-Krams, der wohl auf jeden Blog irgendwo zu finden ist, habe ich in Zukunft vor, eine kleine Rubrik über diverse Filme und Serien zu machen. Ich persönlich sehe mich als ziemlichen Kino-Fan und deshalb würde das auch recht naheliegen. Sonst...? Naja, vermutlich folgen auch ganz sicher noch einige Anektoten aus meinem Studium (der Chemie auf der TU Graz), sowie einige andere Dinge, die mich irgendwo noch beschäftigen. Im späteren Verlauf möchte ich noch zwei RPGs vorstellen, die mich in den letzten Jahren in ihren Bann gezogen haben und eventuell noch ein paar andere Dinge - je nachdem, wie es eben die Zeit erlaubt ^^

Die Arbeit wartet also regelrecht. Mal schauen, wie leicht sie sich erledigen lässt... ^^

So long...

9.8.06 13:00


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Andere Blogs & mehr...

Heute ist ein prima Tag. Wirklich toll, denn nach einigen Tagen (und vor allem einigen schlaflosen Nächten) fühl ich mich zum ersten Mal wieder fit und ausgeschlafen. Kein zombieartiges Herumlümmeln mehr, keine halbkomatösen Sitzungen vor ICQ/MSN mehr und nicht das Gefühl, dass ich jede Sekunde umfallen und wegrüsseln könnte. Hooray! ^^

Gut, ich meine, nicht gerade, dass es einen besonderen Grund für diese leichte Schlaflosigkeit gäbe, vermutlich war es nichts weiter als die Quittung für die vielen verlorenen Stunden, die ich seit Beginn der Ferien verpennt habe, anstatt sie sinnvoll zu nutzen, aber trotzdem war es lästig. Doch wie schon gesagt, das ist jetzt vorbei und ich kann mich endlich mal wieder konzentriert meinen Dingen widtmen.

Also, was geht mir gerade durch den Kopf? Ich habe heute die ersten *wirklichen* Replys für den Blog bekommen, und dass, obwohl erst ein einziger Eintrag vorhanden ist. Fand ich sehr, sehr cool - vor allem, da er von Puu kam (*wink* auch nochnmal an der Stelle ^^). Doch im Endeffekt hat es mal wieder einen Gedanken ins Rollen gebracht, der mir irgendwie schon seit erstellung dieser Seite im Kopf herumgeistert.

"Wie sieht es eigentlich mit anderen Blogs aus?"

Ich meine gut, meine eigenen und persönlichen Gründe, ein Weblog zu erstellen dürften recht einfach zu erklären sein. Erstens bin ich da wohl auf der gerade einbrechenden Welle mitgesurft, zum anderen ist es eine bequeme Möglichkeit, auch zu einer HP zu kommen, ohne Stunden vor einem HTML-Editor zu sitzen. Aber was ist eigentlich mit den anderen Leuten? Urspünglich war ja das ganze Blog-Zeugs von wirklich privaten Sachen dominiert. Normaler User, wie du und ich, die ihre ganz privaten Gedanken zu Gott und der Welt in dieser Form in Internet gestellt haben. Doch was muss ich jetzt sehen, wenn ich mir mal die Top-Seiten von myblog.de oder den ersten Eintrag im GB ansehe? Hmm...

Von den Top 10 Blogs stechen mir vielleicht gerade einmal 2 Seiten ins Auge, die tatsächlich private Themen anschneiden, oder bei deren Themen es nicht unbedingt um irgendeine Pseudo-Band, Rapper, oder andere, vermarktbare Theme gibt. Hey, bin ich den der einzige, der es schauderhaft findet, das gleich zwei Tokio Hotel Blogs es unter die Top 10 geschafft haben? Nummero Uno belegt eine Fan Seite, Nummer vier eine "TH FanFic" Seite.

-.-

Irgendwie frage ich mich gerade ernsthaft, ob es wirklich so eine gute Idee war, hier einen Blog zu erstellen...

Ich persönlich lese recht gerne Blogs. Ich bin ein Fan von diversen Seiten, deren Helden ganz gewöhnliche Leute sind, die entweder in ungewöhnliche Situationen gelangt sind, oder die einfach von ihrem Leben erzählen - das für einen Außenstehenden durchaus interessant sein kann. Ich habe eine Zeitlang einige Informatiker/SysAdmin- Blogs verschlungen, da diese meist sehr gut geschrieben und witzig waren. Ich bin nach wie vor ein Fan von GaijinSmash, und ich lese gene diverse Blogs von Freunden. Doch alle diese angeführten Beispiele haben eines gemeinsam: Sie sind recht persönlich aufgebaut. Und wo bitte ist die Persönlichkeit bei den o.g. Top 10? Sind denn die Autoren dieser nichts anderes als formbare Figuren, deren eigne Leben so uninteressant und eintönig sind, dass sie gerade ein ursprünglich sehr privates Medium für eine Band, die spätestens in ein paar Monaten/Jahren (sobald die Mitglieder einmal die Pubertät hinter sich haben) eine unglaubliche Bruchlandung hinlegen wird, mißbrauchen? Irgendwie entzieht sich das meiner Logik...

 

11.8.06 13:29


Elephant

Ich hab schon einige Zeit lang überlegt, mit welchem Film ich diese Rubrik meines Blogs einweihen soll. Ursprünglich dachte ich dabei ein einen meiner Lieblingsfilme, wie beispielsweise Fight Club oder Dogma. Oder vielleicht einen dieser absoluten All-Time-Favourtes. Filme, die ich mir schon hunderttausend Mal im Fernsehen gesehen habe und sie jedes Mal immer wieder gerne neu ansehe, wie beispielsweise Terminator 2 oder Conan. Oder vielleicht doch einer meiner neuen Lieblinge, wie Jackie Brown oder Serenity. Aber alles in allem hab ich mich dann doch für "Elephant" entschieden.

Warum?

Nun ja, der Grund ist recht einfach, es ist der letzte Film, den ich gesehen habe, streng genommen vor ungefähr 24 Stunden. Und der mich für den aktuellen Header dieser Seite "Guns don't kill people..." inspiriert hat - natürlich ist das als Persiflage zu verstehen.

Also um was gehts? Vor einigen Jahren haben zwei Schüler der Colombine Highschool in Littelton eine wirklich grauenvolle Tat begannen. Ein regelrechtes Massaker, das nicht nur durch alle Medien ging, sondern auch einen gewissen M. Moore zu seinem Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" mitinspirierte. Und das damals einige sehr schwerwiegende Fragen bezüglich Gewalt in den Medien, deren Einfluss auf Jugendliche und die Situation in Hochschulen aufwarf. Elephant reitet auf dieser Welle quasi mit. Es ist keine Dokumentation, sondern eher eine Nachstellung der damaligen Ereignisse. In einigen langen, durchaus konfusen Szenen erleben wir die Geschehnisse jenes verhängnissvollen Tages (aber auch die des Vortages) aus der Perspektive von einigen Schülern.

Da hätten wir einmal John, der quasi Glückspilz des Tages. Vielleicht, weil er mit den anderen Schülern besser auskam, vielleicht, weil sein Vater Alkoholiker ist, vielleicht wegen seines Hundes, vielleicht aber auch nur durch eine pure Laune heraus, raten die beiden Attentäter ihm, nicht mehr die Schule zu betreten - als sie ihn zufällig vor der Schule über den Weg laufen. John ist die erste Hauptfigur, der wir im Laufe des Filmes kennenlernen und er ist auch derkjenige, der sich am markanntesten in das Gedächtnis einprägt - die beiden Killer mal ausgenommen.

Denn nach John finden sich recht schnell noch mindestens zehn andere Jugendliche in den Film hinein, die allerdings mehr als Kanonenfutter oder als traurige Gag-Lieferanten dienen. Da hätten wir unter anderem einmal den Sportchamp samt Freundin, einen rasenden Schüler-Fotographen, das schüchterne Mauerblümchen, die bulemische Dreie-Clique aus richtigen Zicken und einen schwarzen Jungen, der eigentlich nur auftaucht um erschossen zu werden und keinen einzigen Satz sagen darf. Schade eigentlich, denn der Film fängt mit John und dessen betrunkenen Vater eigentlich recht gut an. Doch bereits nach der ersten Viertelstunde wird traurigerweise klar, dass fast die gesamten Anstrengungen der Charakterentwicklung (bzw. Darstellung) an drei Figuren verbraten wird. Der erste Punkt, der negativ auffällt.

Punkt Nummer Zwei ist vermutlich auch die, bereits erwähnte, konfuse Szenenführung. Der Film selbst spielt an zwei Tagen: Dem Tag des Amoklaufes und einen Tag davor. Allerdings vermute ich nur, dass es direkt der Tag davor ist, richtig herauslesen kann man das leider nicht. Der Schnitt und die Kameraführung sind ja ursprünglich recht kreativ. In langen (oft zu lang erscheinenden) Kamerafahrten folgen wir einer der Hauptfiguren, bis zu einem bestimmten Punkt. Trifft er/sie während dieser Fahrt andere Figuren, so werden wir die gleiche Szene mit SIcherheit nocheinmal zu Gesicht bekommen, nur eben aus einer anderen Perspektive. Klingt an und für sich dehr interessant, allerdings scheitert die Idee leider an der Durchführung. Denn anstatt diese Überschneidungen chronologisch korrekt zu bringen, sind sie ebenfalls wirr zusammengeschnitten, immer wieder durchsetzt von Rückblenden auf den Vortag, die wir allerdings erst nach langen Momenten als Rückblenden erkennen.

Also was bleibt unter dem Strich? Mal abgesehen von der teilweise lieblosen Charakterdarstellung und dem nicht gerade sehr erfreulichen Schnitt ist "Elephant" ein durchaus sehr brauchbarer Film. Er maßt sich kein Urteil über die Amokläufer an, was ganz sicher ein Pluspunkt ist. Stattdessen bringt er einige Ansätze für mögliche Erklärungen, vertieft diese allerdings nicht so weit, dass die Tat verharmlost werden könnte. Also muss sich der Zuschauer wohl oder übel selbst ein Urteil bilden, nachdem die Bilder auf ihn eingewirkt sind. Ein Konzept, welches ich durchaus zu würdigen weiß.

Daher würde meine persönliche Wertung lauten wie folgt:

* * * - -
(3/5 Sternen)

19.8.06 01:38


Feelin' a little numb...

Hmm... Heute ist Samstag... Nächste Woche Freitag hab ich meine nächste Prüfung... Und eigentlich sollte ich - angesichts des Stoffes - langsam mal beginnen, dafür zu lernen. Doch irgendwie... *argh* Ich hab so gar keine Lust darauf -.-

Denn immerhin hätte ich ja auch genug Alternativvorschläge für meine Freizeitgestaltung. Da wäre beispielsweise mal das RPG, dass ich aus diversen Gründen in den letzten Tagen ein wenig vernachlässigt habe. Oder wie wär es mit meiner Story? Auch da sollte es mal wieder weitergehen. Dann wäre da noch F.E.A.R., das richtig darauf wartet, endlich durchgespielt zu werden. Und, ach ja, ich hab dann ja auch noch meine Freunde, mit denen ich auch noch gerne was unternehmen will. Hmm... Ist wohl kein Wunder, dass ich momentan nicht so recht Lust auf was unimäßiges habe...

Ich hoffe nur, dass sich diese Lust bald wieder bei mir einstellt. Sonst wird die nächste Prüfung wieder mal eng ^^"""

19.8.06 18:18


Me feel dizzy >_<

Irgendwie fühlt sich mein Hirn langsam an, wie ein großer Topf voll Nudelsuppe... Mit netten kleinen Einlagen wie CV, DMFC, PEMFC, YBCO, B-2223 und so weiter...

Ich bin echt froh, wenn diese verdammte Prüfung endlich vorbei ist...  

Hmm... ich denke, das wars heute schon - bin im Moment nicht wirklich so kreativ... 

23.8.06 23:03


Auf zu neuen Zielen!

Finally...

Die Prüfung ist endlich vorbei, was für mich einmal bedeutet, dass ich wenigstens die nächste Woche mal nicht an die Uni denken muss. Eine ganze Woche lang! *yay* ^^

Aber ganz ehrlich gesagt bedeutet das ja wiederum nicht, dass mir in irgendeiner Art und Weise langweilig werden würde. Da ich meinem besten Freund Claus versprochen habe, ihn bei sich zu Hause zu besuchen und er in einer Woche wieder zurück kommt, bin ich ab Dienstag in Deutschland. Wir werden dort vermutlich wieder mal die Städte Ulm und Stuttgard unsicher machen und ich stell mich schon auf ein paar sehr lustige Tage ein. Aber dennoch fahre ich irgendwie mit einem schlechten Gewissen nach Ulm. Ich meine, ich habe schon lange mit ihm ausgemacht, dass ich zu Besuch fahre und die Zugtickets liegen schon seit Wochen auf meinem Schreibtisch, aber dennoch habe ich ein schlechtes Gefühl dabei. Ehrlich gesagt, würde ich lieber in Richtung Berlin fahren und Maja besuchen. -.-"

Dieser Sommer ist mal wieder so richtig dumm gelaufen... Vor einigen Wochen noch war ich der Ansicht, dass sich schon noch eine kleine Reise in Deutschlands Hauptstadt ausgehen müsste, aber mittlerweile bezweifle ich das sehr stark. Zu bedrohlich schwebt die Mathe-Prüfung im September wie ein Damoklesschwert über meinem Kopf und zu viel Stoff ist in dieser Prüfung vereint, als dass ich sie auf die leichte Schulter nehmen könnte. Zudem ist sie noch die letzte Prüfung dieser Art, die angeboten wird. Da ja nächstes Semester der Studienplan umgestellt wird (Vielen Dank auch an dieser Stelle an all die Idioten, die das veranllasst haben) könnte ich wirklich große Probleme bekommen, wenn ich sie nicht schaffe. Vermutlich würde es bedeuten, dass ich mit meinen Abschluss als Dipl. Ing. in die Haare schmieren könnte und stattdessen ins Bakk/Master Studium umsteigen müsste... Und diesen Gedanken will ich mir gar nicht detailierter ausmalen... -.-"""

Und dennoch würde ich nicht lieber tun, als von Stuttgard diritissima weiterfahren nach Berlin... und damit so richtig schön auf meine Prüfung... na... ihr wisst schon...

Tja, und sonst? Ich hab heute ein Date mit einer Frau, von der ich eigentlich jetzt schon weiß, dass sie Gift für mich ist und das alles, was sich über einen schönen Abend hinausentwickeln würde nichts weiter als ein riesengroßer, verdammt dummer Fehler wäre. Und dennoch... Ach... Ich weiß es einfach nicht. Irgendwie ist ein Teil von mir bereit, dieses Risiko einzugehen... Auch wenn ich mir ganz, ganz sicher bin, das nichts Gutes dabei rausschaut... Damn... Warum ertönt gerade die Melodie von Coopers "Poison" in meinem Kopf? ^^°°°

Anyways, Kay, Out

26.8.06 16:25


Ms. Big

Wie es aussieht habe ich mit dem letzten Eintrag wohl mit einem Thema angefangen, das ich in dieser Form wohl noch nicht abhaken kann. Die Sache zwischen ‚ihr’ und mir ist doch ein wenig komplizierter… und dauert doch schon etwas länger an. Ich spreche eigentlich nur sehr, sehr ungern über dieses Thema, da es mir in der Vergangenheit ziemlichen Schmerz bereitet hat, aber da ich damit schon einmal angefangen habe, wäre es unfair von mir, auf einmal auf ein anderes Thema zu lenken und dieses hier einfach so im Raum stehen zu lassen, oder? Zumindest denke ich mir das…

Die Sache zwischen „Ms. Big“ und mir – die Bezeichnung hab ich jetzt einfach mal von Puu so übernommen – zieht sich jetzt eigentlich schon über mehrere Jahre hinweg. Streng genommen etwa fünf. Ich weiß es nicht mehr so genau, da ich sie eigentlich über einen Freund von mir kennen gelernt habe. Sie war damals mit ihm zusammen und er hat sie unserem damaligen Freundeskreis vorgestellt. Anfänglich war in der Hinsicht auch nicht wirklich was zu berichten, sie war seine Freundin, er war einer meiner guten Freunde, Ende der Diskussion. Doch zwischen den beiden hat es nie so richtig funktioniert. Ein halbes Jahr später trennten sie sich schließlich und für mich begann der Ärger. Denn sie hatte es damals irgendwie geschafft, in unsere Clique hineinzufinden und somit war das Ende dieser Beziehung auch nicht gerade das Ende unserer gemeinsamen Unternehmungen. Auf denen ich sie früher oder später besser kennen lernte. Und mich auch so richtig in sie verknallte. Damals dachte ich noch, dass es ziemlich auf Gegenseitigkeit beruhte. Indikatoren dafür gab es ja schließlich genug. Romantische Dates, dieses andauernde, Funken sprühende Knistern, diese alles sagenden Blicke und nicht zuletzt diese weiche Lippen. Mehr ist allerdings nie zwischen uns passiert. Kitschig? Oh ja, das war es. Aber für mich war es der siebte Himmel. Bis sie schließlich ein paar Wochen später mir ein verdammt scharfes, verdammt spitzes und ziemlich rostiges Messer in das Herz rammte – welches sie danach noch ein paar Mal umdrehte…

Lange Rede kurzer Sinn: Ich hab damals ihr und ein paar meinen Freunden den Rücken gekehrt, weil ich einfach nicht mehr in ihrer Nähe sein konnte, ohne dabei Höllenqualen zu verspüren. Über eineinhalb Jahre habe ich den Kontakt zu ihr abgebrochen und nicht mehr an sie gedacht. Was mir erst mit der Zeit leicht viel. Bis sie sich vor ein paar Monaten schließlich meldete und mich ziemlich zur Sau machte, warum ich kein Wort von mir hören lasse. Ach ja, und ob wir uns nicht mal auf einen Kaffee treffen können? Damals war ich der Ansicht, dass ich ihr einfach unter die Augen treten könnte, ohne wirklich was für sie zu empfinden, was über eine freundschaftliche Bekanntschaft hinausgehen würde. Mächtig großer Fehler. Natürlich war es wieder da, dieses Knistern, diese Blicke… und ein zutiefst deprimierter Kay, für den die Welt ziemlich scheiße war. Der sich selbst ziemlich dafür hasste, seiner Entscheidung nicht mehr treu geblieben zu sein und der sich noch mehr dafür hasste, wieder so zu empfinden, wie er empfand.

Wir trafen uns dann noch ein paar Mal, bevor wir uns wieder aus den Augen verloren. Teils wegen meiner Arbeit, teils wegen der Tatsache, dass sie pendelt und kaum in Graz zugegen ist. Es hat wieder eine Zeit gebraucht um sie aus meinen Schädel zu bekommen. Und ich habe wieder lange nichts mehr von ihr gehört. Naja, bis letzte Woche. Wir haben uns mal wieder gesprochen und irgendwie ausgemacht, dass wir etwas gemeinsam unternehmen. Zudem es aber nie gekommen ist. Mein „Date“ am Samstag ist nämlich geplatzt – nur eine halbe Stunde, nachdem ich den Blog gepostet hatte…

Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich unglücklich darüber bin, genauso wenig wie ich sagen kann, dass ich mich darüber freue. Es wäre wahrscheinlich ein Fehler gewesen, mich mit ihr zu treffen. Vermutlich hätte ich wieder etwas für sie empfunden, was ich nicht empfinden will. Vielleicht wäre alles auch problemlos über die Bühne gegangen. Wir hätten einen schönen Abend als Freunde gehabt und das wär’s – nichts weiter. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass sie die einzige Frau in meinen Leben ist, bei der ich bereitwillig ein und denselben Fehler immer wieder machen würde – obwohl ich es so viel besser wissen sollte. Klingt das verrückt? Klingt das dumm? Vermutlich tut es das wirklich. Aber das würde mich auch nicht gerade sehr wundern. Denn immerhin war so ziemlich alles, was ich in meinem Erinnerungsarchiv unter ihrem Namen abgelegt habe, irgendwie verrückt oder dumm. Zumindest empfinde ich so.

Tja, das ist die Wahrheit. Auch das ist eine weitere Seite von mir. Vielleicht nicht die schlimmste, aber auf jeden Fall eine der nicht-ganz-so-cleversten. Mehr wüsste ich im Moment nicht zu sagen. Außer vielleicht:

Danke fürs Zuhören.

29.8.06 13:26





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