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Private Dinge

Ja, ist nun doch schon eine Zeit lang her, dass ich den letzten Eintrag hier gemacht habe. Überhaupt ist es schon eine Zeitlang her, seitdem ich das letzte Mal mich wirklich ganz auf mich konzentrieren konnte. In den letzten Wochen sind einige Dinge geschehen, die irgendwie meine Aufmerksamkeit beansprucht haben - in vielerlei Hinsicht. Im Vergleich zu meinen üblichen Stress war es diesmal allerdings nichts in Zusammenhang mit der Uni oder meiner Arbeit. Diesmal war es wirklich privater Natur.

Um genau zu sein hat es meinen Großvater betroffen, der sich vor ca. 2 Wochen den Oberschenkelhals gebrochen hat und dadurch eine neue Hüfte bekommen hat. Eigentlich eine verhältnismäßig gewöhnliche Operation, die mittlerweile so alltäglich ist, dass man sich wirklich keine großen Gedanken machen sollte. Nun ja, ich habs trotzdem getan. Die Sache hat die letzten Tage und Wochen ziemlich an mir genagt, weil mir dieser Mensch sehr am Herzen liegt. Mein Großvater ist mir sehr, sehr wichtig und daher ist es mir auch sehr nahe gegangen, als ich davon erfahren habe, was passiert ist und was auf ihn zukommen würde. Die letzten Wochen waren sozusagen eine Achterbahn der Gefühle. Von vorhandener Verzweiflung und Sorge bis hin zu Erleichterung und euphorischer Freude, als ich hörte, dass er morgen entlassen wird, war so ziemlich alles dabei, was man sich an Emotionen nur vorstellen kann. Diese Achterbahnfahrt, zusammen mit dem ständigen lokalen Wechseln von Graz - zuhause - Krankenhaus und den restlichen Verpflichtungen, die ich auf der Uni und privat habe, waren durchaus sehr belastend für mich.

Umso froher bin ich, heute endlich eine kleine Auszeit zu haben.

26.10.06 18:10


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The End

Wie man vielleicht schon aus meinen letzten - zugegebenermaßen nicht einfach zu verstehenden - Text herausnehmen konnte, bin ich endlich fertig mit meinen Prüfungen. Naja, zumindest mit den Schlimmsten. Und auch nur fürs Erste. Aber dennoch kann ich mit ziemlicher Sicherheit von mir behaupten, dass sobald nicht wieder eine so extreme Prüfungsphase habe. Zum einen, da das Semester eigentlich gerade angefangen hat und zum anderen, da ich für den Moment die Schnauze voll habe von selbst auferlegten Quälerein. Die nächsten paar Wochen sollen erstmal RUHIG, ERHOLSAM und STRESSFREI werden.

...

Und jeder, der mich etwas besser kennt sollte wissen, dass diese Zukunftsvision eingentlich vollkommener Blödsinn ist, da ich ja regelrecht wie ein Magnet auf diverse, zeitintensive oder Stress verursachende Situationen wirke. Also, was sind nun meine nächsten Aktivitäten?

Zum einen möchte ich heute Abend endlich mal den schon viel zu Lange überfälligen Omega-Teil fertigschreiben und im Forum posten. Ich war schon so lange nicht mehr wirklich kreativ, dass mir diese kleine Fingerübung ganz sicher gut tun wird. Dann wären da natürlich auch die beiden RPGs, bei denen ich auch schon wieder so verdammt inakiv war in den letzten Wochen. Oh ja, ich sehe schon, heute Abend hab ich ein Date mit meinem Computer ^^° Nicht nur, wegen den bereits erwähnten Sachen, sondern auch wegen der Playlist, die ich noch bis Dienstag fertig bekommen muss.

Dienstag haben wir nämlich mal wieder erste Stockwerkssitzung mit anschließender Kennenlern-Party. Und auch wenn ich vielleicht nicht mehr der Chief Justice von unserem Stock bin, so hab ich natürlich meine Hilfe bei der Organisation angeboten. Ist ja schon wirklich schön, wenn ich mal nicht den Löwenanteil der Arbeit machen muss, sondern nur eeinen verhältmismäßig kleinen Teil. Wie Chaffeur spielen und mich um die Musik kümmern. Und tatsächlich sind das auch zwei Dinge, die ich ohne zu maulen recht gerne mache ^^ Speziell letzteres.

Also hüpf ich dann mal wieder witer ^^

7.10.06 17:01


Today

Todays Mood: happy ^^

happy... but tired...

need more sleep...

4.10.06 18:05


Die Zeit vergeht...

Ich denke mal, ich werde an dieser Stelle ausnahmsweise mal nicht über die herannahenden Prüfungen jammern und dass mir langsam die Zeit davonläuft. Ich denke, dass hat mittlerweile auch schon so ziemlich jeder Verstanden. Stattdessen schwelge ich einfach so in Erinnerungen... Und muss mal wieder erkennen, wie verdammt schnell die Zeit doch wieder vergeht.

Am Sonntag war der 85. Geburtstag von meinem Großvater väterlicherseits. Also hat das mal wieder eine dementsprechend große Familienfeier bedeutet. Denn immerhin hat mein Vater fünf Geschwister, die wiederum auch ziemlich fertil waren... Alles in allem haben sich also etwas über 40 Leute im großen Saal des altbekannten Landgasthofes getummelt, der fast schon traditionsmäßig für alle großen Familienfeste gemietet wird. 40 Leute, die allesamt mit mir verwandt sind, aber die mir dennoch teilweise so fremd erscheinen...

Es ist nicht so, dass es jemals wirklich großen Ärger in der Familie oder unter Paps Geschwistern gegäben hätte. Natürlich hat jede größere Familie ihre guten und schlechten Momente, aber alles in allem ist nie etwas vorgefallen, dass einen extremen Einschnitt bedeutet hätte. Und dennoch fühle ich mich manchmal seltsam in der Umgebung all dieser Leute. Vielleicht, weil mein Vater als einziger seiner Geschwister etwas vollkommen anderes gemacht hat - Er kommt aus einer Bauernfamilie und ist Elektromeister, das sagt ja schon ziemlich viel - vielleicht ist es die Tatsache, dass mit Ausnahme seines jüngsten Bruders und dessen Familie, alle immer etwas weiter weg gewohnt haben. Vielleicht liegt es aber auch nur an mir - Ich weiß es nicht.

De Facto ist es so, dass ich die meisten meiner Onkel, Tanten und fast 20 Cousinen und Cousains vielleicht 4-5 mal im Jahr zu Gesicht bekomme. Standard. Aber gut, dass ist jetzt an und für sich nichts schlechtes. Man sieht sich, hat vielleicht einiges zu besprechen und nach ein paar Stunden heißt es dann wieder "Tschüss und bis bald" - obwohl bis bald auch durchaus ein Quartal bedeuten kann, wenn nicht sogar noch länger. Ich habe mir bis Sonntag eigentlich nie wirklich viel Gedanken darüber gemacht. Immerhin waren das meine Verwandten, die auch alle ihre eigenen Leben hatten, die sich in der Regel weit von mir entfernt abspielten. Doch dann habe ich das von meiner Cousine Katrin mitbekommen...

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich nicht nur wenig Kontakt mit meinen Onkel und Tanten habe, sondern auch mit deren Kindern - obwohl das fast schon an die 20 sind. Der Ausschlagende Grund dafür war wohl, dass teilweise sehr große Altersunterschiede zwischen uns liegen. Mein Vater ist der zweitälteste unter den Geschwistern, was folgendes bedeutet: Nur die Kinder seines ältesten Bruders sind ungefähr in meiner Altersklasse. Alle anderen sind um einige Jahre jünger. Und gerade bei diesen Kindern ist es so, dass sich unsere Wege nie viel gekreuzt haben. Meine älteste Cousine war mit der Schule fertig, als ich 14 wurde und ging danach nach Wien studieren. Mein älterer Cousain studierte zwar nie, hatte aber immer andere Interessen als ich. Die dritte und vierte im Bunde sind meine beiden Cousinen, die aber auch schon mit 14/15 herum das Haus verließen, um in der Nähe von Wien zur Schule zu gehen. Also no Chance, die wirklich mal zu Gesicht zu bekommen.

Mit anderen Worten: Ich habe zwar eine ziemlich große Familie, allerdings nie wirklich viel am Hut mit ihnen. Und jetzt? Nun ja, am Sonntag habe ich erfahren, dass eine jüngere Cousine von mir - Katrin - seit etwa 2 Wochen auf eine Krankenschwesterschule/Internat in Graz geht - und damit Luftlinie vielleicht einen Killometer von mir entfernt wohnt.
Wir haben ein wenig gequatscht, Nummern ausgetauscht und irgendwie ausgemacht, dass wir in Zulunft mal was zusammen unternehmen könnten.

Ich freue mich deswegen. Wirklich. Es ist nicht so, dass ich in den vergangenen Jahren jemals den Wunsch geäußert hätte, mehr mit meinen Verwandten zu machen, aber ich war auch niemals dagegen. Ich kann mich noch erinnern, wie Katrin 6 Jahre alt war und mir von ihren ersten Tagen in der Schule erzählt hat. Das ist mittlerweile schon lange her. Es ist viel Zeit vergangen zwischen dem kleinen Kind, welches mit einem breiten Grinsen in meiner Erinnerung im Rohbau ihres Hauses herumtobt und der jungen Frau, die sie nun geworden ist. Ich bin gespannt, was für eine Art Mensch aus ihr geworden ist. Wie ihre Ziele aussehen, ihre Ansichten, ihre nächsten Schritte. Schon duzend Mal habe ich mir schon ausgemalt, wie es wohl wäre, wenn einer oder eine der Cousains/Cousine von mir das Alter erreicht, an dem man langsam mit ihm/ihr reden kann. Der Moment erreicht ist, an dem kein Kind mehr vor einem steht, sondern ein (zumindest einigermaßen) erwachsener Teil der Familie. Ich denke, dieser Moment ist über kurz oder lang schließlich gekommen.

Dieser Gedanke erfüllt mich mit Vorfreude, aber irgendwie auch mit Nüchterner Erkenntnis. Denn ganz egal, wie oft ich in den vergangenen Jahren darüber nachgedacht habe - die Realität kann doch ganz anders aussehen...

26.9.06 00:06


So many Ideas, but so less time...

Wenn es eine Sache gibt, die mich am Lernen wirklich stört, dann ist es die Tatsache, dass man sonst zu beinahe nichts mehr kommt... Auch die letzten Tage haben in dieser Sache keine neuen Erkentnisse gebracht.

Ich bin nur sporadisch online, ICQ hab ich in den letzten Tagen kaum noch ON, weil ich ohnehin nicht so recht die Zeit hätte, mich mit wem zu unterhalten. Am fast-fertigen Omega-Teil hat sich genau Nüsse getan, genauso wie bei diversen Einträgen in den RPGs... Ich hoffe echt, dass es morgen besser wird... Sonst gehe ich langsam mal etwas die Wände hoch. Es gibt so viele Ideen in meinen Kopf, die alle nur nach dem passenden Ventil suchen, um freigelassen zu werden...

Welches ich auch hoffentlich bald öffnen kann ^^"""

22.9.06 23:18


Strange Dreams

Hmm... Irgendwie weiß ich nicht so recht, wie ich jetzt anfangen soll. Es kommt mir ein wenig lächerlich vor, über einen Traum von letzter Nacht zu schreiben, allerdings schwirrt mir dieser nun schin seit heute Morgen durch den Kopf und er war sehr... intensiv auf seine Art und Weise. Und seltsam. Vielleicht will ich ihn deswegen hier hineinstellen. Vielleicht aber nur, um ihn nicht zu vergessen...

Ich träume nicht besonders oft. Meistens ist es nunmal so, dass meine Tiefschlafphasen die meiste Nacht überwiegen, oder zumindest, wenn ich gerade aufwachen soll. Deswegen sind meine Nächte meist ziemlich Traumlos. Was eigentlich auch nicht gerade etwas schlimmes ist. Ich meine, in der Regel sind Träume nichts weiter, als kurze, teils surreale Ereignisse, die man recht schnell nach dem Aufwachen wieder vergessen hat. Doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit kommen bei mir immer wieder sehr reale Träume unter, die derartig intensiv sind, dass ich nach dem Aufwachen hin und wieder sehr irritiert bin, da ich mir nicht so ganz sicher bin, ob ich nun tatsächlich wach bin oder nicht. Letzte Nacht war ebenfalls sehr intensiv. Aber vielleicht sollte ich nicht dumm herumlabern, sondern einfach zu erzählen beginnen.

Ich befinde mich auf einer Party, irgendwo in einem Hochhaus. Es ist eine dieser steifen Veranstaltungen mit Anzug und Krawatte und der ganze Ablauf lässt vermutlich auf etwas der höheren Gesellschaft schließen. Ich weiß nicht, warum ich da bin, oder wer die Fremde ist, die mit mir zusammen hergekommen ist. Ich weiß nur, dass ich hier raus will. Und dass ich es schnell tun sollte. Also suche ich nach einem Weg. Ich kann mich nicht einfach zur Tür hinaus schleichen, irgendwas hält mich davon ab. Vielleicht, weil sie bewacht wird, vielleicht aber auch, weil ich in diesem Gebäude noch etwas zu tun habe. Auf jeden Fall aber habe ich einen Plan. Ohne große Probleme schaffe ich es, mich durch die Räume der Party zu schwindeln und lande schließlich in einer kleinen Kammer, voller Schaltkästen und elektronischen Geräten. Ich versuche, den Hauptschaltkasten zu öffnen, bekomme von ihm aber einen Elektrischen Schlag. Der Schmerz ist real. Es tut weh. Also wickle ich mein Sakko um eine Hand und öffne damit den Schaltkasten. Wo ich auch recht schnell die Sicherungen herausdrehe. Es wird finster um mich, aber ich kann trotzdem noch einen Weg entdecken.

Ein enger und beschwerlicher Gang, den ich nur mit Mühen bewältigen kann. Und an dessen Ende eine hölzerne Tür auf mich wartet, die ich wissend durchschreite. Schwaches Kerzenlicht scheint mir plötzlich aus dem Raum hinter der Tür entgegen, der sich als Lesesaal einer Bibliothek herausstellt. Doch es ist kein Lesesaal einer Bibliothek, die ich jemals besucht habe. dazu wirk er zu alt. Und zu klein. An den Wänden stehen alte, hölzerne und irrsinig hohe Bücheregale mit hölzernen Leitern, die daran befestig sind. In der Mitte des Raumes befinden sich einige alte Tische mit Kerzen auf ihnen. Und drei schwarz gekleideten Personen, die um diese herumstehen. Ich drehe mich nach rechts und sehe einen Bekannten von mir. Er hat ein Jahr in unserem Stock gewohnt, aber schon seit langer Zeit nichts mehr von sich hören lassen. Neben ihm steht eine andere Person, eine Frau. Doch ich kann ihr Gesicht nicht wirklich erkennen. Ich drehe mich also weiter nach rechts und erkenne einen guten Kumpel von mir, der aber unerwartet ernst dreinsieht. Ich weiß nicht warum. Plötzlich bricht eine Gesamte Welle der Erkenntnis auf mich ein. Ich drehe mich in dem Raum und erkenne, dass es nicht real ist. Ich spüre einfach diese einfache und simple Tatsache: Nichts von alle dem ist nicht real. Und ich erinnere mich an Ákis Großvater.

Erklärung dazu: Ich kenne Ákis Großvater nicht. Nur die Geschichte, die mir Áki vor einigen jahren über ihn erzählt hat. Wir haben damals ein wenig über Träume gequatscht und üner reale Träume, wo er mir schließlich auch eine Geschichte erzählte. Auch er hatte einmal einen sehr intensiven und real wirkenden Traum. In dem plötzlich sein Großvater vorkam, der aber einige Jahre zuvor gestorben war. In diesem Moment realisierte er, dass er gerade Träumte. Und dass er in seinem Traum alles machen konnte, was er gerade im Sinn hatte. Also beschloss er erstmal, eine kleine Runde über die Stadt zu fliegen. Damals hielt ich die ganze Gesichte für gleichermaßen cool und lustig. Ich meine, ich war stets davon überzeugt, dass er mich damit nicht angelogen hatte, aber trotzdem fand ich es einfach sehr unrealistisch, dass dies wirklich mal vorkommen würde. Zumindest glaubte ich daran, dass das ein ziemlich einmaliges Ereigniss sein würde. Aber egal, ich lenke ab.

Ich erinnere mich also an seine Worte. Ich träume gerade, also kann ich alles machen, was ich gerade tun will. Also juble ich also erstmal vor Freude über diese Erkenntnis und wende mich an die drei Personen in dem Raum. Ich erkläre ihnen, was ich gerade verstanden habe und was das bedeutet. Ich sage ihnen, dass ich diesen Moment nützen werde und will ihnen meine Macht über diese Realität demonstrieren. Ohne ein weiteres Zögern gehe ich zur nächsten Kerze auf einen der Tische und halte meine Hände dicht neben sie. Die spüre keine Hitze und keinen schmerz, erkenne aber, wie die Flamme zwischen meinen Handflächen zu tänzeln beginnt. Sie flackert wild, beginnt immer stärker zu brennen und löst sich schließlich von der Kerze selbst. In diesem Moment konzentriere ich mich und lasse das Feuer zu einem kleinen Wirbel zwischen meinen Händen machen. Einem kleinen Feuerball, nicht größer als ein paar Zentimeter, der wütend in der Luft vor mir schwebt und den ich alleine kontrolliere. Mit einem breiten Grinsen lasse ich ihn schließlich verpuffen. ohne meine Konzentration verbleicht er in Nichts. Ich sehe mich also triumphierend herum. Sehe in die Gesichter meiner beiden Bekannten und sehe einen leichten Zorn im Angesicht des Kumpels von mir. "Nicht gut genug.", sind seine schallenen Worte, als er plötzlich einen gigantischen Feuerball aus dem Nichts hervorzaubert und ihn mir auf die Brust schleudert. Ich spüre wieder keinen Schmerz, keine Hitze.

Ich wache nur auf.

Irgendwie irritiert mich diese ganze Sache. Ich meine, alles klingt doch irgendwie so, als hätte ich einfach nur zuviel "Charmed" oder eine Vergleichbare Serie gesehen und hätte das irgendwie aufgearbeitet. Aber zum einen mag ich die Serie um die drei Hexen ungefähr so gerne wie ein Himbeereis mit sauren Gurken und zum zweiten war das alles so... real. Ich meine, ich kann mich an den zuckenden Schmerz erinnern, als ich den Schaltkasten agefasst ahbe, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ein echter Schlag von 220 V sicher mehr weh getan hätte. Ich kann mich an die Gesichter meiner beiden Bekannten erinnern, als wären sie direkt vor mir gestanden. Und auch so hatte alles eine erschreckende Realitätsnähe. Bis zu dem Moment, als ich mich im Traum an die Geschichte um Áki erinnerte. Das alles ist so... komisch.

Irgendwie lässt mich die Sache einfach nicht so recht los. Und das schon seit heute Morgen. Klingt etwas verrückt, was? Nun ja, irgendwie bin ich zumindest dieser Ansicht. Aber vielleicht ist einfach mal wieder die Phantasie mit mir durchgegangen. Was es auch immer war, der irritierende Nachgeschmack dieses Erlebnisses hält noch immer an...

18.9.06 13:50


Der Countdown läuft baby...

Also heute ist dann wohl mal der 15. September... Was nichts anderes bedeutet, dass die Zeit unaufhaltsam weiterläuft und meine nächsten Termine auf der Uni genauso unaufhaltsam auf mich zuschießen. In erster Line meine ich damit diverse Prüfungen, doch auch andere Sachen wie Labore, Anmeldungen und Seminare kommen langsam immer näher. Was nicht unbedingt zu meiner Freude ist. Ich würde noch soooo gerne etwas mehr Freizeit in diesen Sommerferien haben, was aber irgendwie nicht drinnen ist. Stattdessen sitze ich nach wie vor vor meinen Unterlagen, versuche Mathe zu kapieren und höre mit Sehnsucht und Neid von meinem Kumpel, der mittlerweile schon ein gutes Monat in Italien in der Sonne liegt...

Irgendwie finde ich das Leben manchmal ziemlich unfair... -.-

Aber gut, vielleicht jammere ich auch nur gerne. Ich sollte alles von der positiven Seite sehen und mich darüber freuen, dass zumindest in meinem Studium was weitergeht. Ach, übrigens bin ich jetzt wieder Erstsemestriger ^_^=b Wie es dazu kommt? Nun ja, aus organisatorischen Gründen (naja, nennen wir es eher bürokratischen Gründen) habe ich mich heute noch zusätzlich zu Verfahrenstechnik angemeldet. Das sollte mir in Zukunft einige nervigen Situationen ersparen... hoffe ich zumindest. Aber es ist irgendwie recht lustig, jetzt in meinem Studienblatt zu lesen, dass ich seit dem 9.9. 2002 Techn. Chemie studiere und seit heute im Bachelorstudium Verfahrenstechnik gemeldet bin ^^ Naja, ich finde es zumindest irgendwie lustig... Irgendwie...

Und sonst? Ich versuche, in der nächsten Zeit mal wieder zum Schreiben zu kommen. Der aktuelle Omega-Teil ist zwar relativ fertig, allerdings bin ich so gar nicht damit zufrieden, sodass ich ihn eventuell nochmal von vorne beginnen werde... Irgendwie wollte das letzte Mal einiges nicht so recht funktionieren. Aber ich bin dennoch recht zuversichtlich, dass ich heute noch was posten kann. Zumindest hoffe ich das. Denn die Voraussetzung dafür wäre nämlich, dass ich heute mit dem Lernen einigermaßen weiterkomme. Doch wirklich sehr motiviert bin ich im nicht gerade. -.-"

Ach ja, übrigens danke nochmal an Lene, das sie mich auf Samurai Champloo aufmerksam gemacht hat. ^^ Auch wenn ich mir nun halbe Nächte um die Ohren schlage, aber das ist es wert *gg*. Gestern haben mir vor allem wieder die ersten Episoden gefallen, wobei die mit den Graffitti-Brüdern auch klasse war... Aber trotzdem... "Hast du ein Mädchen gesehen, dass so aussieht wie du, nur soooo fett?!"... XD... Genial ^^

Well, so long for now...

15.9.06 12:29


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